3. Damen

Noch ein Kellerduell und noch ein Spiel gedreht

Letzten Samstag stand schon wieder ein Kellerduell an. In Wellingdorf ging es darum, zwei weitere wichtige Punkte zu sammeln um sich aus dem Keller abzusetzen. Gegen Wellingdorf haben wir uns bisher immer schwer getan. Dort spielt man einen alten, lahmen Handball, der allerdings nicht zu unterschätzen ist.

Gleich von Anfang an gab es die gewünschte Power unsererseits. Vier Tore innerhalb von 9 Minuten (4:2) und drei davon waren Tempogegenstöße! Nur die 7m wollten noch nicht ins Tor. Dann wurde allerdings stark nachgelassen. So früh in Führung zu gehen, mögen wir scheinbar nicht. Glaubten wir, dass es ein Selbstgänger ist? Jedenfalls hörten wir auf Handball zu spielen. Wir verweigerten: die Arme blieben unten, keiner redete, keiner dreht sich um und davon, den Gegner fest zu machen, will ich erst gar nicht reden. Timo sprach in der Halbzeitpause von „Verarschung“… Total unterirdische Chancenauswertung (die ersten 3 Siebenmeter und mindestens 5 Freie verworfen) führten dazu, dass wir 19 Minuten (!) lang kein Tor warfen.

Halbzeit 5:6

In der Pause gab es dann einen ordentlichen Anschiss vom Trainer. „Ihr kämpft heute gar nicht!“ und „Da ist null Gegenwehr; das ist ne glatte 6!“ war in der Kabine zu hören. Aber auch neue Anweisungen für die zweite Hälfte gab es zu hören. Es sollte alles besser werden… Wurde es aber nicht. Die nächsten Minuten begannen genau so komisch, wie die vergangenen. Völlig überzogene 2min-Strafen innerhalb von vier Minuten für uns – Lena 2, Tini und Sabrina je eine für normalen Körperkontakt – ließen uns erneut nicht zurück ins Spiel finden.
Dann kam die Wende: Minute 41 und Ina agiert in der Abwehr. Die Gegenspielerin bleibt irgendwie an ihrer Hand hängen und schon war es passiert: Der kleine Finger der linken Hand war ausgekugelt und stand äußerst seltsam ab. Kein schöner Anblick. Ab ging‘s zu Lubinus.
Inas Ausfall war die Signalwirkung um das Spiel zu drehen. In der Auszeit hat Timo den Mädels gesagt, dass sie jetzt für Ina gewinnen sollen. Danach stand die Abwehr, es wurde endlich gekämpft und vorne endlich getroffen.
Die 2. Welle funktionierte, Sabrina und Tini als Aushilfslinksaußen holten 7m heraus oder trafen selbst, Christiane traf endlich aus der Rückraummitte und vom 7-Meterpunkt und Margit vernagelte ihr Tor.
So wurde der 3 Tore Rückstand zum 4 Tore Sieg erkämpft. Das kostet Nerven.

15:11


HSG Gettorf/Osdorf III:
Margit (1.-60.), Christiane (2), Stephie, Mia (2), Ina, Lena, Sabrina, (1), Tini (2), Maike, Anna (Stand bis zur 41. Minute)

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (3damen.xls)Statistik[ ]24 Kb
Geschrieben von: Sandra Schöttke
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 16:13 Uhr
Mittwoch,
18. Januar 2012
Bewertung: / 1
SchwachPerfekt 
 
Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren