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Das Hinspiel gegen Laboe verlief ziemlich blöd. Nach einer Führung konnte nur noch ein 11:11 erzielt werden. Nun hatten wir die Chance zur Revenge; wir wollten klar stellen, dass wir mehr können. Besonders spannend machte es auch das gleiche Punktverhältnis in der Tabelle.
Leider konnten wir nur zu Neunt antreten. Durch diverse Fingerverletzungen (Birte, Sabrina, Ina) war der Kader deutlich dezimiert. Das bedeute, neben einer anstrengenden Partie, aber eben auch, dass man sich nicht auf den anderen verlassen konnte. Auf die Platte gehen und Vollgas geben, das wurde von Timo gefordert.
Wir starteten mit einer 5:1-Abwehr und Tini konnte so bereits in den ersten Minuten Bälle abfangen und selbst oder mit Mia im Tempo ein Tor werfen. Die Torfrau der Gegnerinnen war nicht besonders hoch gewachsen und so waren so gut wie alle Würfe nach oben auch im Tor. Alles lief wie am Schnürchen. In der 8. Minute lagen wir mit 4 Toren in Führung (6:2). Margit war genial im Tor - hielt Tempos und 7m - und ab der 16. Minute zündete Mia dann ihren Turbo und warf weitere vier Tore (insgesamt 9 Tore). Christane und Stephie unterstüzten den Ausbau und so lagen wir in der 23. Minute mit 13:4 vorn! Timo gönnte den Spielerinnen mittels einer Auszeit eine Verschnaufpause und bestärkte alle noch einmal, dass alles super läuft und er höchst zufrieden ist. Für die letzten Minuten der ersten Hälfte wechselte Laboe die Torfrau. Die eigentliche Hauptakteurin der Gegnerinnen (und hoch gewachsen) stand nun wegen einer Knieverletzung im Tor. Das verwirrte und so gelang uns leider auch kein weiteres Tor.
13:5
Mit einer 8-Tore-Führung in die Pause zu gehen hatten wir wohl auch noch nicht. Und eben gerade deshalb waren wir skeptisch, ob das wohl auch bis zur 60. Minute halten würde. Bei uns weiß man ja nie… Das Spiel war anstrengend und das sah man jedem auch an, aber jetzt hieß es nicht aufgeben und die letzten 30 Minuten genau so weiter zu spielen. Wir machten ja alles richtig. Die zweite Hälfte begann wieder mit einer 5:1-Deckung. Tini machte in der Spitze eine gute Figur, aber auch von links außen konnte sie überzeugen. Die Torwürfe wurden schwieriger, aber nicht unmöglich und so arbeiteten wir uns bis zur 43. Minute auf ein 19:5 vor. Dann begann die Phase, in der sich die konditionelle Belastung bemerkbar machte. Das Spiel wurde noch langsamer. Uns fehlte die Puste wieder schnell zurück zu laufen. Laboe nutzte die Chance und versuchte durch Tempogegenstöße am Torverhältnis zu rütteln. Unser Glück war, dass die Pässe nicht sonderlich gut geworfen wurden und so oft gleich bei Margit ankamen. Die zweite Auszeit sollte wieder Luft geben und Power für die letzten Minuten. Wir brachten uns wieder ins Spiel und erzielten zum Schluss ein sagenhaftes 22:12!
Erfolgsrezept dieser Partie? Das waren gleich mehrere Dinge: Alle haben gekämpft wie die Löwen. Vielleicht hat auch Timos Aussage: "Ist mir egal, ob ihr trefft, Hauptsache es wird geworfen." den Druck genommen und so Mia zu neun und Tini zu sechs Toren animiert. Und natürlich unser "Fels in der Brandung": Margit!
Es hat Spaß gemacht, weil durch die super Einstellung alle zusammen gewonnen haben und die befürchtete Schwächephase keine Chance hatte.
HSG Gettorf/Osdorf III: Margit (1.-60.), Mia (9), Tini (6), Christiane (4/1), Stephie (3), Lena, Maike, Anna, Naddel Geschrieben von: Sandra Schöttke
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