• +++ 06.05.2019: Team I verliert bei BTB Aachen III 21:26 +++
  • +++ 06.05.2019: Zweite kassiert bei direktem Verfolger SR Aachen IV erste Saisonniederlage(25:28) +++
  • +++ 06.05.2019: Damen unterliegen in Notbesetzung relativ knapp in Brand(25:30) +++
  • +++ 06.05.2019: Team I verliert bei BTB Aachen III 21:26 +++
  • +++ 06.05.2019: Zweite kassiert bei direktem Verfolger SR Aachen IV erste Saisonniederlage(25:28) +++
  • +++ 06.05.2019: Damen unterliegen in Notbesetzung relativ knapp in Brand(25:30) +++
  • +++ 06.05.2019: Team I verliert bei BTB Aachen III 21:26 +++
  • +++ 06.05.2019: Zweite kassiert bei direktem Verfolger SR Aachen IV erste Saisonniederlage(25:28) +++
  • +++ 06.05.2019: Damen unterliegen in Notbesetzung relativ knapp in Brand(25:30) +++
  • +++ 06.05.2019: Team I verliert bei BTB Aachen III 21:26 +++

1. Spieltag:

Kantersieg zum Saisonauftakt

VfR Übach-Palenberg II - Gürzenicher TV 22:45 (11:19)

Die erste Mannschaft des GTV ist gut aus den Startlöchern gekommen und hat die ersten beiden Zähler eingefahren. Mit einem Kantersieg konnte man am ersten Spieltag die Tabellenspitze der Kreisliga AC/DN erobern.

Sichtlich nervös starteten die Gürzenicher in die Auftaktpartie zur Saison 2012/2013, die Gastgeber, die lediglich 10 Spieler aufbieten konnten, gingen zunächst mit 2:0 in Front. Vor allem die zahlreichen Anspiele an den Übacher Kreisläufer stellten die Gäste in der Anfangsphase vor Probleme. Erst nach einigen Minuten fanden die Mannen um Trainer Schmidt in die Partie und legten hinten wie vorne einen Gang zu.

Ab der 10. Spielminute hatte der GTV das Spiel aber dann im Griff. Die Abwehr zwang den VfR zu schwierigen Abschlüssen aus der zweiten Reihe oder über deren Außenspieler, denen die Seuche an den Händen klebte. Über 6:10 konnte man sich recht deutlich bis zum Halbzeitresultat von 11:19 absetzen.

Abschnitt Zwei geriet dann zu einer noch deutlicheren Angelegenheit. Einige Minuten spielten die Gastgeber noch mit, danach gaben sie sich mehr und mehr auf. Die Gürzenicher nutzten nun ihre konditionelle Überlegenheit konsequent aus und schlossen einen Konter nach dem anderen erfolgreich ab. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte Marcel Harth heraus, der 10 Tore erzielen konnte.

Fünf Minuten vor Ende der Partie verletzte sich leider der wichtigste Torschütze der Palenberger, Nils Schwarz, und zog sich wohl einen Bänderriss zu. Man kann ihm und den fairen Gastgebern nur wünschen, dass sie auf die Beine kommen und demnächst wieder erfolgreicher agieren.

Die Partie stand unter Leitung von Schiedsrichter Kasberg, der eine sehr gute Leistung ablieferte.

In der kommenden Woche tritt der GTV sonntags in Bardenberg an. Dort wird uns eine wesentlich härter zu knackende Nuss erwarten.

Es spielten: Wüffel(1.-36., 2/5 Siebenmeter gehalten), St.Fischer(36.-60., 1/5) - Harth(10), Schel(6), F.Hergarden(5), Petzold(5), Schmidt(5), Steven(5/1), Seibert(4), Meisen(3/1), Zimmermann(2), Si.Fischer, Hamacher

2. Spieltag:

Erste siegt in letzter Sekunde 

VfL Bardenberg II - Gürzenicher TV 30:31 (15:15)

Denkbar ungünstig ging die erste Mannschaft des GTV in die zweite Partie der neuen Saison, blieben doch aufgrund des engen Zeitplanes am Bardenberger Handball-Sonntag lediglich 15 Minuten, um sich aufzuwärmen. Dennoch entwickelte sich von Anbeginn eine extrem spannende, und enge Partie.

Trainer Schmidt ließ wie bereits am ersten Spieltag zunächst Spielgestalter Meisen auf der Bank, die Gastgeber liefen im Gegensatz zur Vorwoche mit Spoo und Topa, aber ohne von den Driesch auf. Es gelang über die gesamte Halbzeit keiner der Mannschaften, sich abzusetzen. Zunächst legte Bardenberg vor, der GTV zog aber immer wieder nach.

Vor allem über den überragenden Kreisläufer Cool, sowie über die beiden oben genannten Spieler, kamen die Gastgeber immer wieder zum Torerfolg, und stellten die GTV-Defensive vor Probleme. Beim GTV waren zunächst vor allem Harth, Schel aus dem Spiel, und Hergarden vom 7m-Punkt erfolgreich. So gingen die Mannschaften mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Halbzeit.

In Abschnitt Zwei dasselbe Bild, es gelang keiner der beiden Mannschaften, das Spiel in die Hand zu nehmen. Die Defensive der Gürzenicher konnte sich leicht besser auf die Bardenberger Spielweise einstellen, bekam aber den Kreisläufer des VfL's, der mitunter auch aus dem Rückraum agierte, einfach nicht in den Griff. die konditionelle Überlegenheit des GTV hätte sich nun auszahlen können, man legte dann auch 10 Minuten vor Schluss auf 24:26 vor. Dann aber vergab man leichtfertig eine handvoll 100%iger Chancen, was den GTV fast teuer zu stehen gekommen wäre.

Knapp zwei Minuten vor Schluss flog der bis dato sehr starke Daniel Petzold nach seiner dritten Zeitstrafe vom Platz, und Bardenberg ging 30:29 in Front. Nun sah es düster aus für die Gäste, aber Linksaußen Hassel fasste sich ein Herz, und glich aus dem Rückraum aus. Hinten gelang es dann, den Ball zu erobern, Fabian Hergarden setzte allerdings vorne den Ball neben das Tor. Mit 10 Sekunden auf der Uhr leitete der VfL-Keeper einen TG ein, sein Pass flog allerdings viel zu weit und in die Arme von GTV-Torwart Fischer, der seinerseits einen TG spielte, den Sebastian Meisen drei Sekunden vor Schluss eiskalt verwandelte.

Bei all dem Jubel gab es einen Wehrmutstropfen zu vermelden, Kreisläufer Achim Schmidt zog sich nach doppeltem Umknicken einen Bänderriss zu, und fehlt einige Wochen.

Trainer René Schmidt bedankte sich in der Kabine bei seiner Mannschaft für den unermüdlichen Einsatz. Diesen gilt es in der kommenden Woche gegen Röhe zu bestätigen, erneut tritt man auswärts an, und trifft auf einen starken Gegner.

Es spielten: Wüffel(1.-30., 0/2), Fischer(31.-60., 0/3) - Petzold(6), Hassel(4), Schel(4), Hergarden(4/4), Hamacher(3), Harth(3), Meisen(3), Steven(3/2), Schmidt(1), Fischer, Zimmermann

3. Spieltag:

GTV unterliegt in Röhe

TFB Röhe -Gürzenicher TV 35:30 (19:14)

Am vergangenen Samstag hat die erste Mannschaft einen Rückschlag erlitten. Im dritten Saisonspiel unterlag man beim TFB Röhe unnötig, aber unter´m Strich verdient.

Gürzenich fand in den ersten Minuten überhaupt nicht in die Partie, und lag schnell zurück. Vor allem offensiv konnte man sich nicht so recht auf die kompakte Abwehrformation der Röher einstellen. Beim Stande von 5:4 für die Gastgeber schien man den Anschluss gefunden zu haben, doch dann kam es zu einem brutalen Einbruch des GTV. Bis zur 20. Spielminute setzte sich der TFB auf 13:7 ab, und man schien sich einfach nicht auf den Gegner einstellen zu können.  Nun aber entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, durch die Tempoverschärfung konnte man bis zur Halbzeit auf ein akzeptables 19:14 verkürzen.

In Abschnitt Zwei erhöhte der GTV den Druck, nahm die Hauptschützen des TFB, Mock und Schlotterhose, in Manndeckung, und verkürzte schnell. Näher als zwei Tore kam man aber nicht heran. Einerseits stellte der GTV sich selbst ein Bein, indem man unter anderem drei Siebenmeter vergab, ihr Übriges taten die Schiedsrichter, die die Partie nur selten im Griff hatten, und für Frust und Verdutzung sorgten. Aus Gürzenicher Sicht war die Leistung dieses Gespannes nicht mehr vertretbar, teilweise regelrecht fahrlässig. Dass es nicht leicht werden würde unter deren Leitung, war vor der Partie klar, aber das Dargebotene sorgte bei Mannschaft und Anhängerschaft für regelrechtes Entsetzen.

Nichtsdestotrotz war die Fehlerquote der Gürzenicher schlichtweg zu hoch, bekamen sie die Röher Werfer doch einfach nicht in den Griff. Zwar konnte man durch diverse Deckungsvarianten das Spiel der Röher einschränken, letzten Endes setzte sich Röhe aber spätestens durch die einfachsten Freiwurfvarianten durch, obwohl bis zu drei Spieler den jeweiligen Werfer bearbeiteten, oder die Gastgeber fanden die entscheidende Lücke am Kreis.

In der kommenden Woche empfangen wir zum ersten Heimspiel den Tabellenführer aus Weiden. Durch einige wichtige Ausfälle, die zum unpassendsten Zeitpunkt kommen, gehen wir wohl leider nur mit Außenseiterchancen in diese Partie.

Es spielten: Wüffel(0/2), Fischer(1/2) - Meisen(7/1), Hergarden(6/2), Hamacher(3), Harth(3), Schel(3), Hassel(2), Petzold(2), Fischer(1), Jansen(1), Seibert(1), Steven(1), Zimmermann

4. Spieltag:

Team I schlägt bisherigen Spitzenreiter

Gürzenicher TV - Westwacht Weiden II 29:25 (14:11)

Die erste Mannschaft des Gürzenicher TV´s hat den Heimspielauftakt exzellent gemeistert und den bisherigen Spitzenreiter, die Westwacht aus Weiden, durch einen Kraftakt verdient in die Schranken weisen können. Vor allem die starke Rückwärtsbewegung und der Einsatzwille in der Defensive waren ausschlaggebend für den Erfolg.

Vor vollbesetzten Rängen starteten die Gürzenicher stark in die Partie, und legten gleich auf 2:0 vor. In der Folge deuteten die Gäste aber an, warum sie bislang ungeschlagen waren, und erzielten ihrerseits drei Tore in Folge. Von nun an übernahm das Heimteam die Initiative. Die 6:0-Formation zeigte die bislang beste Saisonleistung, und machte es den Weidenern praktisch unmöglich, zum Abschluss zu kommen. Desweiteren gab man den Gästen nicht eine einzige Möglichkeit, ihre Schnelligkeit über Tempogegenstöße auszuspielen. So setzte man sich Tor um Tor ab, bis zum Stande von 14:8 fünf Minuten vor der Pause. Vor allem Linksaußen Benedikt Hassel zeigte keine Nerven, und netzte gleich sechsmal ein. Stephan Fischer im Tor bot bis dato ebenfalls eine starke Leistung. Die Mannen um René Schmidt zollten dem hohen Einsatz dann ein wenig Tribut, und die Gäste verkürzten bis zur Halbzeit auf drei Tore.

Gestärkt ging der GTV in den zweiten Abschnitt und übernahm gleich wieder das Geschehen. Schnell setzte man sich auf 19:14 ab, und langsam durfte man von einem doppelten Punktgewinn träumen. Mittelmann Sebastian Meisen drückte dem Spiel in dieser Phase seinen Stempel auf, und verteilte die Bälle sehr stark. Mit einer Zeitstrafe für ihn kam dann der Bruch ins Spiel der Gürzenicher, die Gäste glichen innerhalb kürzester Zeit aus.

In den letzten 20 Minuten entwickelte sich eine dramatische Partie, in der sich keine Mannschaft einen Vorsprung herausspielen konnte. Beim Stande von 23:24 kam dann die entscheidende Wende. Der zuvor schlecht in die Partie gekommene Torsten Wüffel vernagelte quasi das Tor, die Angriffsreihe des GTV hatte ihre Abschlussstärke wiederentdeckt. Trotz einiger vergebener Großchancen entschied man die Partie 90 Sekunden vor Abpfiff mit dem Treffer zum 28:25. Auch die Umstellung der Gäste auf Manndeckung brachte keinen Erfolg mehr, der Jubel bei Fans und Mannschaft war nach diesem Kraftakt dementsprechend groß.

Unter´m Strich bleibt festzuhalten, dass die zwei Punkte mehr als verdient in Gürzenich bleiben. Das Spiel hätte leicht deutlicher ausfallen können, aber durch fünf(!) verworfene Siebenmeter und einige vergebene 100-prozentige Möglichkeiten machte man es unnötig spannend. Erfreulich war die sehr überzeugende Leistung des Schiedsrichter-Gespannes Hansen/Keusch, die auf sehr hohem Niveau pfiffen.

Es spielten: St.Fischer(1/2), Wüffel(0/0) - Hassel(8), Meisen(7/2), Hergarden(3), Schel(3), Petzold(3/1), Fiehler(1), Si.Fischer(1), Jansen(1), Siebert(1), Steven(1/1), Hamacher, Zimmermann

5. Spieltag:

Klassenunterschied in Stolberg

Stolberger SV II - Gürzenicher TV 16:40 (5:20)

Am letzten Samstagabend trat die erste Mannschaft des GTV's beim Stolberger SV an. Die Gastgeber konnten bis dato erst einen Sieg gegen Tabellenschlusslicht Übach Palenberg II einfahren. Schon vor dem Spiel war klar, dass der GTV mit völlig anderen Voraussetzungen in die Partie gehen konnte als der SSV II, stemmte sich doch ein 14 Mann starker Kader gegen eine sehr dezimierte Stolberger Landesliga-Reserve.

Dementsprechend startete dann auch die Partie. Von Beginn an nahmen die Gäste das Heft in die Hand und konnten sich binnen der ersten Minuten deutlich absetzen. Die kompakte 6:0 Deckung schien für den dann doch etwas trägen Angriff des SSV unüberwindbar. Der GTV hatte leichtes Spiel und konnte vor allem durch einfache Spielkonzeptionen zu Torerfolgen kommen. Nach 15 gespielten Minuten wechselte GTV-Coach Schmidt die komplette Mannschaft bis auf Torhüter Fischer durch. "Das Spiel konnten wir nutzen, um auch denjenigen Spielanteile zu geben, die sonst vielleicht nicht immer so viel Spielen." Bereits beim Pausenpfiff war das Spiel beim Stand von 5:20 entschieden.

Konnte man in der 2. Hälfte doch etwas für das Torverhältnis tun, so verschliefen die Grünen die Anfangsminuten. In der Abwehr entstanden immer mal wieder größere Löcher, während man im Angriff etliche Chancen liegen ließ. Dies schuldete man dann doch der fehlende Konzentration im Abschluss, als auch das ausprobieren von taktischen Dingen. "Ich bin im großen und ganzen mit meiner Mannschaft zufrieden und denke, wir werden die kommende Woche nutzen, um die letzten taktischen Dinge einzustudieren um dann fit in das Lokalderby zu starten", so das Fazit von Trainer Rene Schmidt. Letztendlich gewann der GTV das Spiel ohne große Probleme mit einem deutlichen 16:40.

Am kommenden Samstag kommt es dann in Gürzenich zum Highlight gegen den Tabellenführer SG GFC Düren 99. Es ist das Kreisligaspiel des Jahres, in dem die beiden Ex-Vereine der HSG Düren 99/Gürzenich seit der Auflösung der HSG erstmals aufeinander treffen werden. Der GTV hat sich für dieses Lokalderby die Aktion "Sei 8. Mann - trag grün!" ausgedacht, bei der jeder Fan, der im Grünen Oberteil kommt, einen Rabatt auf den Eintrittspreis erhält. Weitere Infos kommen im Vorbericht.

Es Spielten: Fischer, Wüffel; Jansen (9), Harth (5), Seibert (4), Hergarden (4/2), Steven (4/1), Meisen (3), Petzold (3), Hassel (2), Straßfeld (2), Zimmermann (2), Fiehler (1), Schel (1)

6. Spieltag:

Gürzenicher TV behält Oberhand im Derby gegen Düren 99

Gürzenicher TV – SG GFC Düren 99 34:32 (18:18)

Gute anderthalb Jahre nach Auslösung der Handballspielgemeinschaft Düren/Gürzenich kam es am vergangenen Samstag zum ersten Aufeinandertreffen der nunmehr eigenständigen Vereine. Nach schwacher Anfangsphase setzte sich Gürzenich letztendlich verdient durch, da man vor allem in der Breite die bessere Leistung darbot.

Bereits eine Stunde vor Anwurf war die Halle praktisch vollbesetzt, ein unglaubliches Bild bot sich den beiden Mannschaften. Während die Kopftribüne hinter dem Gästetor von der Anhängerschar der Gäste in Beschlag genommen wurde, tummelten sich auf der Haupttribüne die Anhänger des GTV. Bis zum Anpfiff fanden sich weitere Zuschauer in der Halle ein, die Gesamtzahl dürfte sich bei 300-400 bewegt haben. Unter tosendem Applaus liefen die Mannschaften kurz vor 20 Uhr ein.

Der Gürzenicher TV fand in den ersten 15 Minuten überhaupt nicht in die Partie. Offensiv produzierte man zu viele Fehler, und defensiv ließ man die Dürener gewähren. Diese zogen ihr gewohntes Spiel auf, kamen durch ihre Rückraumschützen und über die bekannten Anspiele an den Kreis zum Erfolg. Dennis Steven war es mit vier Toren in Folge zu verdanken, dass der GTV einigermaßen den Anschluss hielt. Über 4:7 geriet man bis zur 15. Minute dennoch mit 7:12 in Rückstand.

Nach der notwendigen Auszeit wendete sich das Blatt dann allmählig. Niels Hergarden gab nach siebenmonatiger Verletzungspause sein Comeback und startete wie die Feuerwehr in die Partie. Er gab dem GTV-Angriff neue Dynamik und brachte seine Mannschaft durch jeweils zwei Tore und Torvorlagen wieder in Schlagdistanz. Gleichzeitig nahm man den Hauptschützen der 99er, Maik Stass, nun in Manndeckung, und arbeitete noch kompakter, um weitere Anspiele an den Kreis zu unterbinden. Dies zeigte sichtbar Wirkung beim nun phasenweise überforderten Gegner. Über ein 12:15 in der 20. Minute gelang es den Gürzenichern einen Big Point zu setzen, und in der 30. Spielminute noch auszugleichen.

Der GTV startete auch in den zweiten Abschnitt mit mehr Schwung, traf jedoch zunächst das Tor nicht mehr. Düren 99 konnte die Führung zurückgewinnen, bevor die Gastgeber den Rhythmus wiederfanden. Beim Stande von 22:20 schien sich der Trend der ersten Halbzeit fortzusetzen, doch dann fanden die Schwarz-Roten noch einmal zurück in die Partie. Innerhalb weniger Minuten drehten sie den Spielstand wieder zu ihren Gunsten auf 23:24.

In den letzten 20 Minuten zeigte sich dann, wer die bessere Mannschaft ist. Während 99 von den Außenpositionen sowie vom Kreis keine Akzente mehr setzen konnte, und sich einzig auf Aktionen aus dem Rückraum verließ, netzten die GTV-Jungs aus allen Positionen ein und spielten die 99-Defensivreihe gekonnt aus. Benny Hassel, Daniel Petzold und David Seibert, allesamt Neuzugänge nach der HSG-Auflösung 2011, überragten in dieser Phase und ließen den Gästen keine Chance, das Tempo weiterhin mitzugehen. Defensiv hielt man am strategischen Zug fest, den jeweiligen Hauptschützen kurz zu decken, und dem Kreisläufer keine Lücken zu lassen.

Rund zehn Minuten vor Schluss führte der GTV folgerichtig mit 30:27, vergab aber auch einige Großchancen, die die Gäste im Spiel hielten. Diese wiederum scheiterten und verzweifelten regelmäßig am starken Stefan Fischer im Tor der Gürzenicher. Beim Stande von 34:30 in der 56. Minute schien die Partie dann endgültig gelaufen, doch plötzlich trafen die Mannen um Trainer Schmidt das Tor nicht mehr.

Düren 99 verkürzte noch einmal bis auf zwei Tore, vergab aber eine Minute vor Schluss die Möglichkeit, das Spiel noch einmal spannender zu gestalten. Der Jubel unter den Spielern und ihrer Anhängerschaft kannte nach Abpfiff dann natürlich keine Grenzen, man hatte den ersten direkten Vergleich verdient gewonnen.

Ein Dank gilt an dieser Stelle nochmals unserem Publikum, aber auch den Gästefans. Es bot sich ein wahres Spektakel, die Stimmung wurde von beiden Mannschaften aufgesogen.

Nun gilt es, den Blick nach vorne zu richten. Nach diesem wahrhaftigen Big Point hat sich der GTV endgültig in der Spitzengruppe festgesetzt. An den kommenden beiden Spieltagen stehen zwei ganz wichtige Partien in Brand und gegen den TV Weiden an. Möchte Gürzenich eine Rolle im Kampf um den Aufstieg einnehmen, muss man hier punkten. Sollte man die Leistung aus dem Derby bestätigen können, ist dies sicherlich machbar.

Es spielten: Wüffel(1.-20. 1/3 Siebenmeter gehalten), Fischer(21.-60. 0/3) – Meisen(6), Petzold(5), Seibert(5), N.Hergarden(5/2), Hassel(4), Steven(4/2), F.Hergarden(3/1), Fiehler(1), Schel(1), Harth, Jansen

7. Spieltag:

Unnötig, aber verdient - GTV verliert in Brand

Borussia Brand - Gürzenicher TV 29:28 (17:12)

Die erste Mannschaft des GTV hat am vergangenen Samstag in Brand leichtfertig zwei Punkte liegen gelassen. Gegen den Mitkonkurrenten um die oberen Tabellenplätze fehlte im ersten Abschnitt jegliche Präsenz. Auch eine stärkere zweite Halbzeit konnte keine Wende mehr bringen.

Die Gastgeber starteten druckvoll in die Partie und legten gleich auf 5:2 vor. Die GTV-Defensivreihe eröffnete den Brandern immer wieder Lücken, die diese konsequent nutzten. Auch der Gürzenicher Angriff machte zu viele individuelle Fehler, und konnte überhaupt keinen Druck erzeugen. Beim Stande von 9:4 drohte bereits eine kleine Vorentscheidung zu fallen, bevor man sich ein wenig berappeln konnte. Über 9:7 verkürzte man auf 13:11 fünf Minuten vor der Halbzeitpause. Unnötigerweise verfiel man dann nochmals in ein Leistungsloch, so dass die Brander den 5 Tore-Vorsprung wiederherstellen konnten.

Auch den Auftakt zur zweiten Halbzeit verschlief man. Beim Stande von 21:14 schien die Partie bereits gelaufen, bevor Gürzenich endlich zu seinem Spiel fand. Die konditionell abbauenden Gastgeber hatten nun immer mehr Probleme mit der kompakten GTV-Deckung. Beim Stande von 23:21 in der 45. Minute war der Kampf um die Punkte neu entfacht. Leider war die Fehlerquote unserer Mannschaft weiterhin hoch, dennoch glich man zwei Minuten vor Ende zum 28:28 aus. Die Brander kamen in der 60. Spielminute zum entscheidenden Führungstreffer, im letzten Angriff konnte Gürzenich dann keine entscheidenden Akzente mehr setzen, da Brand jegliche Wurfversuche unterband, und das Schiedsrichtergespann die Uhr runterlaufen ließ.

Die Niederlage erwies sich für die Mannschaft als besonders bitter, da man sich durch die schwache erste Halbzeit früh um die Chance brachte, weitere Zähler einzufahren. Nebenbei brach sich Kreisläufer Artur Schel das Nasenbein, und fällt erst einmal aus. Am kommenden Wochenende erwartet uns eine weitere, schwere Aufgabe. Wir empfangen den ungeschlagenen Liga-Primus, den TV Weiden. Hier wird eine 60-minütige Topleistung von Nöten sein, wenn man bestehen will.

8. Spieltag:

GTV-Erste zu Hause weiterhin eine Macht

Gürzenicher TV - Weidener TV III 31:27 (17:17)

Die erste Mannschaft des GTV hat am vergangenen Samstag ihre Heimstärke wieder einmal bewiesen. Auch im dritten Heimspiel der Saison ging man als Sieger vom Platz, in sämtlichen Partien wurden Topteams der Kreisliga in die Schranken gewiesen. Diesmal musste der bisherige Tabellenführer aus Weiden dran glauben.

Im Vorfeld der Partie führte eine Absage des verletzten Mittelmannes Lukas Zimmermann dazu, dass Trainer René Schmidt den freigewordenen Kaderplatz dazu nutzte, Sebastian Kohl als dritten Torhüter mit in den Kader zu berufen, um den Druck auf das Stamm-Gespann nochmals zu erhöhen. Dies sollte sich im Laufe der Partie auszahlen.

Gürzenich fand nur sehr behäbig in die Partie, die Gäste aus Weiden legten zunächst  vor. Nach wenigen Minuten glichen die Hausherren dann aber zum 4:4 aus. Von nun an entwickelte sich eine bis zum Ende hauchdünne Partie. Die nur durchschnittliche Chancenverwertung und einige individuelle Fehler führten dazu, dass der GTV diverse Angriffe leichtfertig verschenkte. Allerdings bot die Defensive eine erhebliche Steigerung im Vergleich zu Vorwoche auf und konnte sich auf Torwart Wüffel verlassen, der wichtige Bälle parierte. Einzig gegen den Hauptschützen des WTV konnte man in Abschnitt Eins kein Mittel finden, der Rückraum-Rechte Paulicks netzte fast nach Belieben ein.

Gürzenich führte zwischenzeitlich mit 14:11 und hatte die Chance, sich weiter abzusetzen. Leider ließ man dann bis zum Halbzeitpfiff die Zügel ein wenig schleifen, so dass den Gästen kurz vor der Pause wiederum der Ausgleich gelang.

Die ersten Minuten des zweiten Abschnittes waren geprägt von vielen Fehlern auf beiden Seiten. Bis zur 37. Minute waren lediglich zwei weitere Treffer gefallen. Trainer Schmidt griff nun zur Manndeckung gegen den Weidener Schützen, und rotierte in seiner Angriffsreihe, um den verloren gegangenen Druck wieder aufzubauen. Die Qualität, aber auch die Härte nahm auf beiden Seiten nun zu, ständige Führungswechsel führten zu einem regelrechten Nervenspiel. Towart Fischer knüpfte nahtlos an die gute Leistung an und erwies sich als sicherer Rückhalt, so dass Gürzenich trotz einiger Unterzahlsituationen auf Augenhöhe blieb.

Wie in den vorangegangenen Heimspielen zeigte Gürzenich den längeren Atem und entschied die Partie in den letzten fünf Minuten zu seinen Gunsten. Rückraumschütze Fabian Hergarden, der seine alte Form wiedererlangt hat, erwies sich als Trumpf, und entschied das Spiel in der Schlussphase praktisch im Alleingang.

Somit bleibt der Gürzenicher TV seit nunmehr einem knappen Jahr in Ligaspielen in der eigenen Halle ungeschlagen, und wird alles daran setzen, diese Serie fortzuführen. In den verbleibenden drei Hinrundenpartien sind Siege Pflicht, um in der engen Spitzengruppe eine wichtige Rolle einnehmen zu können.

Ein Dank gilt unserem Publikum, das uns einmal mehr bedingungslos unterstützt hat. Auf Euch setzen wir auch am übernächsten Sonntag, am ersten Advent treten wir zur äußerst unbeliebten Anwurfzeit um 13 Uhr in Eilendorf an.

Es spielten: Wüffel(0/3), Fischer(0/1) - F.Hergarden(10/3), Steven(4/1), Harth(3), Jansen(3), Petzold(3), Hassel(2), Seibert(2), Fiehler(1), Meisen(1), Schmidt(1), Straßfeld(1)

9. Spieltag:

10 starke Minuten pro Halbzeit reichen zum Sieg

SV Eilendorf - Gürzenicher TV 25:31 (11:12)

Durch einen Arbeitssieg am vergangenen Sonntag gegen den Tabellen-Achten aus Eilendorf konnte der Gürzenicher TV zwei weitere Zähler einfahren und steht somit nun auf dem zweiten Tabellenplatz. Der Weg zu den fest eingeplanten Punkten war allerdings kein leichter.

Durch die kurzfristigen Ausfälle von Hergarden/Seibert hatte man die Ausfälle zweier wichtiger Spieler zu verdauen. Dennoch startete man gut in die Partie, und konnte gleich die ersten beiden Treffer erzielen. Zwar gelang es den Gürzenichern offensiv noch nicht, den gewohnten Druck aufzubauen, die 6:0-Formation stand allerdings so kompakt, dass man in den ersten 10 Minuten lediglich zwei Treffer zuließ und auf 2:5 vorlegte.

Danach zeigte die Leistungskurve dann leider nach unten. Über 4:5 glich Eilendorf nach knappen 20 Minuten zum 8:8 aus. Die Rückraumschützen der Gastgeber stellten Gürzenich mehr und mehr vor Probleme, gleichzeitig sorgte die verletzungsbedingte Auswechslung von Sebastian Meisen auf GTV-Seite für einen kleinen Bruch im Angriffsspiel. Nachdem Eilendorf kurz vor der Halbzeitpause sogar 10:9 in Führung gehen konnte, erkämpfte sich Gürzenich diese kurz vor Halbzeit wieder zurück.

Nach diesen aus Gürzenicher Sicht äußerst schwachen 30 Auftaktminuten sollte im zweiten Abschnitt nun die Wende folgen. Dies gelang leider nicht, weiterhin gewährte man dem Eilendorfer Hauptschützen auf Halblinks zu viel Spielraum, und schloss eine ganze Reihe Angriffe viel zu früh ab. Die Folge war eine 17:15-Führung für den SVE. Trainer René Schmidt nahm nun entnervt seine Auszeit und versuchte, seine Mannschaft wachzurütteln.

Dies gelang ihm zum Glück, schnell glich Gürzenich zum 17:17 aus und legte gleich auf 21:19 vor. Nun folgte die stärkste Phase, innerhalb weniger Minuten entschied man die Partie für sich. Beim Stande von 29:21 einige Minuten vor Spielende war die Entscheidung gefallen, man ließ die Eilendorfer nun noch einmal ein wenig mehr aufspielen.

Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte der GTV-Rückraum heraus, vor allem Spielmacher Meisen drückte der Partie in seinen knapp 30 Minuten Einsatzzeit den Stempel auf.

In der kommenden Woche empfängt Gürzenich zum letzten Heimspiel 2012 Schwarz Rot Aachen II. Die Aachener haben nach schwachem Saisonbeginn zuletzt vier Siege in Folge einfahren können und scheinen Woche für Woche stärker zu werden. Der GTV wird hier wiederum gefordert sein, um den errungenen zweiten Tabellenplatz durch einen weiteren Sieg zu verteidigen.

Es spielten: Wüffel(1.-30., 0/0), Fischer(31.-60., 0/3) - Meisen(8), Petzold(6/1), Steven5/1), Fiehler(3), Jansen(3), Schmidt(2), Hamacher(1), Harth(1), Hassel(1), Schel(1), Straßfeld, Zimmermann

10. Spieltag:

Sieg im letzten Heimspiel 2012

Gürzenicher TV - Schwarz Rot Aachen II 40:27 (21:13)

Am Samstag hat die erste Mannschaft des GTV durch einen deutlichen Sieg gegen die Oberliga-Reserve aus Aachen zwei weitere wichtige Punkte einfahren können. Somit baute man auch die eigene Serie aus, und hat im kompletten Kalenderjahr jedes heimisches Ligaspiel gewinnen können. Trainer Schmidt konnte auf einen gesunden Kader zurückgreifen, einzig Rechtsaußen David Seibert fehlte wie bereits in der Woche zuvor, und wurde diesmal durch Tim Geerken ersetzt.

Die Partie begann recht ausgeglichen, Daniel Petzold war auf GTV-Seite für die ersten drei Torerfolge zuständig. Bis zum 8:7 Mitte des ersten Abschnittes bewegten sich beide Teams auf ähnlichem Niveau, nun konnte sich Gürzenich allerdings erstmals ein Polster erspielen. Über 11:7 baute man den Vorsprung aus einer sicher stehenden Defensive über hohes Tempospiel so aus, dass bereits zur Pause eine Vorentscheidung gefallen war.

Konzentriert startete man auch in den zweiten Abschnitt, und konnte den Vorsprung weiter ausbauen. Lediglich zwischen der 40. und 50. Spielminute kam ein leichter Bruch ins Spiel, in dieser Phase wurden offensiv wenig spielerische Akzente gesetzt, sondern regelmäßig verfrüht abgeschlossen. In der Schlussphase steigerte Gürzenich dann noch einmal sein Pensum und erspielte letztens Endes ein deutliches Schlussresultat.

Somit behauptet Gürzenich den zweiten Tabellenplatz und möchte auf diesem auch unbedingt überwintern. In der kommenden Woche kommt es zum Abschluss der Hinrunde beim TV Roetgen. Kann der GTV das Niveau halten, ist ein weiterer, doppelter Punktgewinn gegen den Tabellen-Neunten sicherlich im Rahmen des Möglichen. Weitere Informationen folgen...

Es spielten: Wüffel(1.-30. 1/3), Fischer(31.-60. 0/3) - Steven(9/6), Petzold(8), Jansen(4), Meisen(4), Harth(3), Hassel(3), Geerken(2), Schel(2), Straßfeld(2), Fiehler(1), Hergarden(1), Zimmermann(1)

11. Spieltag:

Erste mit deutlichem Sieg in die Winterpause

TV Roetgen : Gürzenicher TV 16:34 (8:14)

Im letzten Pflichtspiel des Jahres und gleichzeitigen Abschluss der Hinrunde hat unsere erste Mannschaft wiederum zwei Punkte einfahren können. Gegen die Gastgeber aus Roetgen, welche ohne ihre beiden gefährlichsten Schützen antraten, reichte es zu einem deutlichen Auswärtssieg, der aus Gürzenicher Sicht deutlich höher hätte ausfallen müssen. Man vergab jedoch zahlreiche Großchancen in einer insgesamt eher unattraktiven Partie.

Der GTV wurde seiner Favoritenrolle in den Auftaktminuten durchaus gerecht und legte gleich auf 1:4 vor. Dann jedoch ging erst einmal gar nichts mehr, diverse Fehler im Offensivspiel und eine zu langsam verschiebende Abwehrreihe sorgten dafür, dass die Gastgeber auf 6:5 vorlegen konnten. Nach der notwendigen Auszeit und einigen taktischen Umstellungen übernahm Gürzenich dann aber die volle Kontrolle über die Partie. Knappe 15 Minuten kassierte man nicht einen einzigen Treffer und konnte offensiv halbwegs in die Spur zurückfinden. Weiterhin wurden Großchancen ausgelassen, unter anderem diverse Gegenstöße, dennoch setzt man sich mit einer 7 Tore-Serie bis zur 25. Minute mit 6:12 ab. Mit diesem Vorsprung ging es dann auch in die Kabinen(8:14).

Den Auftakt zur zweiten Halbzeit verschlief der GTV dann wieder vollkommen. Dreimal ließ man die Gastgeber zum Torerfolg kommen, das Spiel schien beim Stande von 11:14 kurzzeitig wieder offener. In den abschließenden 25 Minuten fand der GTV dann in die Spur zurück und sorgte mit einem 20:5-Spurt für deutliche Verhältnisse. Somit konnte man am Ende zwar nicht mit der eigenen Leistung, aber mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden sein. Der Rückraum um Hergarden, Petzold und Fiehler zeigte offensiv eine ansprechende Leistung, hinten sorgten beide Torhüter für sicheren Rückhalt, wobei Roetgen auch ungefährlich agierte.

Nun geht es in die vierwöchige Winterpause, in der es gilt, zu regenerieren. Mit 18:4 Punkten hat man eine Bilanz erspielt, mit der man so nicht gerechnet hätte. Langsam kristallisiert sich die Spitzengruppe heraus, die für den zu vergebenden Aufstiegsplatz in Frage kommt. Neben dem nicht aufstiegsberechtigten Tabellenführer TV Weiden gelten Westwacht Weiden und Borussia Brand nun als ärgste Konkurrenten, die Verfolger Düren 99 und Röhe hat man bereits mit fünf Punkten distanziert.

Zum Auftakt der Rückrunde stehen gleich drei Heimspiele in Folge an, in denen man zwangsläufig punkten muss, um die eigene Position zu sichern. Weitere Informationen hierzu kommen zu gegebenen Zeitpunkt, bis dahin wünschen wir unseren Anhängern schöne Feiertage und eine guten Rutsch ins neue Jahr!

Es spielten: Wüffel(1.-30. 0/2), Fischer(31.-60. 0/2) - Hergarden(9/3), Petzold(6/1), Fiehler(5), Jansen(3), Harth(3), Hassel(3), Schel(3), Meisen(1), Seibert(1), Straßfeld, Zimmermann

12. Spieltag:

VfR Übach-Palenberg sagt Spiel ab - Punkte bleiben in Gürzenich

Der VfR Übach-Palenberg hat für die anstehende Partie abgesagt und tritt aufgrund von Personalproblemen am Samstag in Gürzenich nicht an. Somit gewinnt der GTV kampflos zwei Punkte!

13. Spieltag:

Ungefährdeter Sieg gegen Bardenberg

Gürzenicher TV - VfL Bardenberg II 33:25 (16:8)

Der GTV kehrte am Samstag-Abend stark aus der Winterpause zurück und fuhr einen ungefährdeten Heimsieg gegen Bardenberg ein. Nach dem knappen Hinspiel-Ergebnis dominierte Gürzenich diesmal gegen die vollbesetzten Gäste.

Bereits im ersten Spielabschnitt entschied man die Partie mit erdrückender Überlegenheit. Die in den vergangenen Wochen intensivierte Defensivarbeit trug Früchte, und so ließ man den Bardenbergern nahezu keine Freiräume und konnte sich zudem auf einen sehr gut aufgelegten Torsten Wüffel im Tor verlassen. Auch das hohe Tempo des GTV stellte die Gäste vor enorme Probleme, Resultat nach einer knappen Viertelstunde: 10:2! Nach dem furiosen Auftakt ließ die Konzentration offensiv und defensiv ein wenig nach, so dass man den Vorsprung bis zur Halbzeit nicht weiter ausbauen konnte.

Zu Beginn der zweiten Hälfte gelang es Team I nicht, den Druck hochzuhalten. Die Abwehrformation ließ dem VfL nun mehr Freiräume, und Bardenberg verkürzte zwischenzeitlich auf 17:11. Die Tordifferenz bewegte sich fortlaufend zwischen fünf und sieben Toren, trotz einer enormen Tempoverschärfung waren die Gäste nie in der Position, die Partie drehen zu können. Nach 50 Minuten stand es 26:19, in den abschließenden Minuten entwickelte sich dann noch eine hektische Begegnung mit hoher Fehlerquote.

Aus einer geschlossenen Offensivleistung stach Robin Fiehler hervor, der die spektakulärsten Treffer des Abends erzielte. Den starken Auftritt gilt es nun in einem weiteren Heimspiel am kommenden Samstag gegen "Angstgegner" Röhe zu bestätigen. Ein Dank geht an unser Publikum, in der nächsten Partie brauchen wir Euch erneut!

Es spielten: Wüffel(1.-40., 49.-60.; 2/5), Fischer(40.-49., 0/1) - Hergarden(9/5), Fiehler(5), Meisen(4), Seibert(4), Harth(3), Jansen(3), Petzold(2), Schel(2), Hassel(1), Zimmermann

14. Spieltag:

Team I zieht Röhe defensiv den Zahn

Gürzenicher TV - TFB Röhe 28:18 (11:10)

Am vergangenen Samstag-Abend hat unsere erste Mannschaft den nächsten doppelten Punktgewinn eingefahren. Gegen die unangenehmen Gäste aus Röhe, gegen die man vormals zweimal auswärts unterlag, drehte man einen anfänglichen Rückstand in einen klaren Sieg.

Die mit vollzähligem Kader angereisten Gäste zogen in den ersten 10 Minuten ihr typisches Spiel auf, und waren zunächst sehr erfolgreich, über ihre Hauptschützen legten sie auf 1:6 vor. Den Gürzenichern war deutlich der Respekt vor dem massiven Mittelblock der Röher anzumerken, unmotiviert und fast ängstlich suchte man den Abschluss.

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte zeigte sich der GTV dann vor allem defensiv wie ausgewechselt. In den folgenden 20 Minuten bis zur Pause kam Röhe nur noch viermal zum Torerfolg, die Shooter Mock/Schlotterhose wurden nahezu komplett ausgeschaltet. Über 6:6 ging Gürzenich beim 8:7 erstmals in Führung. Dennoch brachte die Schmidt-Sieben die eigene Auswechselbank und auch das Publikum zur Verzweiflung, weil man unter anderem drei Siebenmeter verwarf und vier Tempogegenstöße leichtfertig vergab. So ging man mit lediglich einem Tor Vorsprung in die zweite Hälfte.

In Abschnitt Zwei nahm Team I das Spiel dann vollends in die eigenen Hände. Erst in der 41. Minute kamen die Gäste zum ersten Torerfolg, der GTV hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf 16:11 abgesetzt. Fabian Hergarden drückte der Partie seinen Stempel auf und konnte in der zweiten Hälfte gleich achtmal einnetzen. Die Defensivreihe zeigte mit die beste Saisonleistung, und in der 50.Minute war die Begegnung beim Stande von 23:14 längst entschieden.

In den abschließenden Minuten spielte Gürzenich das Ding souverän nach Hause, die Röher zeigten sich als faire Verlierer, so dass die Partie ohne nennenswerte Aktionen zu Ende ging. Das leitende Gespann Heinrichs/Stern hatte das Spiel stets im Griff.

Am kommenden Wochenende kommt es zum absoluten Topspiel. Mit 24:4 Punkten rangiert der GTV auf dem Aufstiegsplatz, punktgleich und nur fünf Tore dahinter sitzt uns die Westwacht aus Weiden im Nacken. Die Weidener empfangen uns am Samstag um 17:30 Uhr in eigener Halle. Wir benötigen jede Unterstützung, um in der Parkstraße bestehen zu können.

Es spielten: Wüffel(1.-11./53.-60; 2/2 Siebenmeter gehalten), Fischer(11-53.; 0/1) - Hergarden(9/3), Harth(4), Meisen(3), Petzold(3), Fiehler(2), Geerken(2), Hassel(2), Jansen(2), Schel(1), Schmidt, Steven

15. Spieltag:

GTV unterliegt im Spitzenspiel

Westwacht Weiden II - Gürzenicher TV 29:22 (14:10)

Team I unterlag am vergangenen Samstag beim Tabellennachbarn in Weiden. Gegen die mannschaftlich geschlossenere Leistung der Gastgeber hatten die Gürzenicher, die nur selten zu ihrem Spiel fanden, verdient das Nachsehen.

Dabei startete der GTV stark in die Partie. Der in den ersten 15 Minuten sehr gute Torsten Wüffel führte sich mit fünf Paraden zum Auftakt ein, und die Gäste konnten auf 0:2 vorlegen. Doch bereits in den folgenden Minuten deutete sich an, was sich wie ein roter Faden durch die Partie zog. Spielmacher Meisen und Rückraum Rechts Fabian Hergarden versuchten sich immer wieder in Einzelaktionen und wurden von der kompakten Weidener Defensivreihe komplett in Schach gehalten. Das Gürzenicher Angriffsspiel entwickelte überhaupt keine Dynamik und war viel zu statisch, nur selten wurde der Ball bis zur sich bietenden Lücke laufen gelassen. Auch die GTV-Defensive fand nicht zur Intensität der vergangenen Spiele, so dass die Westwacht das Spiel durch konsequente Abschlüsse erst einmal drehte und mit 7:3 in Führung ging.

Warum Gürzenich eine bislang so starke Saison spielte, ließ man dann zumindest kurzzeitig aufblitzen. Mit zwei Angriffen und einem Tempogegenstoß verkürzte man zügigst auf 7:6 und glich beim Stande von 8:8 wieder aus. In den letzten 12 Minuten des ersten Abschnittes verfiel man dann aber wieder ins alte Muster, lediglich Marcel Harth bewegte sich mit drei Treffern auf Normalniveau. Dass man dann dem Hauptschützen der Weidener, Christrian Strutz, vor dem vor der Partie eindringlich gewarnt wurde, mehr und mehr Platz zum einnetzen ließ, tat sein übriges, und man ging mit vier Toren Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach dieser stellte Trainer Schmidt seinen Rückraum erst einmal komplett um. Dies trug Früchte, konnte Gürzenich doch schnell verkürzen und war bei 16:15 erstmals wieder bis auf ein Tor herangerückt. Scheinbar bot sich nun die Chance, der Partie eine Wendung zu geben, Artur Schel erzielte dann von rechts außen auch den vermeindlichen Ausgleich zum 18:18. Aus unerklärlichen Gründen entschied der männliche Part des Schiedsrichter-Gespannes allerdings auf Stürmerfoul, und bestätigte in dieser wie auch in einigen anderen Szenen den Eindruck, dass er sich oftmals mit seiner Gespanns-Partnerin uneins war und tendenziell eher die Heimmannschaft bevorteilte.

Allerdings musste Gürzenich sich vor allem an die eigene Nase packen. 48.Spielminute, 20:19, Siebenmeter für den GTV. Fabian Hergarden vergibt, Weiden erhält im Gegenangriff ebenfalls Strafwurf und verwandelt souverän. So kam es, wie es kommen musste, die Weidener setzten sich einige Minuten vor Schluss auf 25:21 vorentscheidend ab. Positive Akzente setzte in der Schlussphase Niels Hergarden mit einigen Treffern, allerdings war auch von ihm vorher zu wenig zu sehen. Die sieben Tore Differenz am Spielende waren dann wohl etwas zu viel, die Niederlage aber verdient. Die GTV-Jungs zeigten sich wie die Weidener im Hinspiel als faire Verlierer und beglückwünschten die feiernden Gastgeber zu ihrem Sieg.

Schade, dass die Mannschaft nach einer beeindruckenden Siegesserie im wichtigsten Spiel nicht zu ihrer Normalform finden konnte. Vielleicht kam diese Niederlage aber auch zum richtigen Zeitpunkt, um auf die eigenen Schwächen aufmerksam gemacht zu werden. In den kommenden sieben Spielen heißt es nun, alles abzurufen. Neben den zwei Punkten Rückstand auf die Westwacht muss man nun auch im Tore-Verhältnis nachlegen. Den direkten Vergleich hat man verloren, und so wird bei Punktgleichheit die Treffer-Bilanz über den besseren Tabellenrang entscheiden. Dass hier den Gürzenichern ausgerechnet das Spiel gegen den Vorletzten Übach-Palenberg fehlt, die am 12. Spieltag nicht antraten, sorgt weiterhin für Unbehagen.

Ein Dank gilt unseren zahlreichen mitgereisten Fans. Leider konnten wir nichts für diese Fantreue zurückzahlen. Wir hoffen, Euch in den kommenden Wochen wieder zu begeistern. Nach der Karnevalspause tritt Schlusslicht Stolberg in Gürzenich an, bereits dort wird man das Thema Torverhältnis mit Ernsthaftigkeit angehen müssen.

Es spielten: Wüffel(1.-30., 0/2), Fischer(31.-60., 0/3) - Harth(5), N.Hergarden(5/2), Petzold(3), F.Hergarden(3/1), Jansen(2), Meisen(1), Hassel(1), Schel(1), Steven(1), Fiehler, Geerken, Schmidt

16. Spieltag:

GTV fährt Pflichtsieg ein

Gürzenicher TV - Stolberger SV II 40:20 (16:8)

Die erste Mannschaft hat am vergangenen Wochenende das Tabellen-Schlusslicht aus Stolberg deutlich schlagen können. Nach einer unbefriedigenden Anfangsphase fand die Schmidt-Truppe nach rund 10 Minuten zu ihrem Spiel und setzte sich schlussendlich mit 20 Toren Vorsprung durch.

Gürzenich trat ohne den beruflich verhinderten Daniel Petzold an, Benny Hamacher rückte in den Kader auf. In den ersten Minuten schien der GTV die Partie noch zu sehr auf die leichte Schulter zu nehmen, einige ausgelassene Chancen und eine noch nicht 100%ig funktionierende Defensive führten dazu, dass Stolberg bis zum 5:5 auf Augenhöhe agierte. Dann allerdings kippte das Spiel deutlich zugunsten der Heimmannschaft, aus einer starken Deckung setzte man sich bis zum Halbzeitpfiff bereits mit acht Toren ab, und das, obwohl offensiv weiterhin zu viel liegen gelassen wurde.

Im zweiten Abschnitt zog Gürzenich das Tempo noch einmal an, und baute den Vorsprung gegen die stets fairen Gäste aus, so dass man bereits knappe 10 Minuten vor Ende der Begegnung mit 34:15 führte. In der Schlussphase ließ man Stolberg dann noch einmal gewähren, mit dem runden Endergebnis von 40:20 wurde die Partie abgepfiffen. Im Hinblick auf die so wichtige Tordifferenz konnte der GTV in dieser Partie einen Schritt nach vorne machen, zehn weitere Tore wären allerdings sicherlich möglich gewesen.

An den kommenden drei Spieltagen wartet auf die Mannschaft um René Schmidt ein hartes Programm gegen die Teams aus der Spitzengruppe. Schon am kommenden Samstag erwartet uns Düren 99 zur Neuauflage des Derbys. Mit einer Serie von fünf Siegen  sind die ehemaligen HSG-Mitspieler derzeit gut aufgelegt, für Gürzenich ist allerdings auch klar, dass man das Spiel gewinnen muss, um weiterhin erster Verfolger im Aufstiegskampf zu sein.

Es spielten: Fischer(1.-15., 31.-45.; 1/2), Wüffel(16.-30., 46.-60.; 1/3) - F.Hergarden(8/1), Meisen(6/1), Steven(6/3), Jansen(5), Schel(4), Fiehler(3), Zimmermann(3), Hamacher(2), Harth(1), Hassel(1), Seibert(1)

17. Spieltag:

GTV gewinnt Derby gegen Düren 99

SG GFC Düren 99 - Gürzenicher TV 19:24 (9:7)

Die erste Mannschaft des Gürzenicher TV´s hat auch das zweite Aufeinandertreffen mit Düren 99 für sich entscheiden können. Nach den schwächsten 30 Minuten der Saison konnte die Schmidt-Truppe mit einer Steigerung im zweiten Durchgang die Partie zu ihren Gunsten wenden und weitere Zähler einfahren.

Gegen die personell arg gebeutelten Gastgeber - Krings, Falk, Glock und Studer waren nicht im Kader der 99er vertreten - fand Gürzenich im ersten Abschnitt überhaupt keine Einstellung zum Spiel. Was die Mannschaft offensiv darbot, konnte man wahrlich nicht als Werbung für den Handballsport bezeichnen, vollkommen uninspiriert und unmotiviert vergab man eine Vielzahl an Angriffen. Über 3:2 setzte Düren 99 sich auf 5:2 ab und hielt den Vorsprung bis zur Pause, und das, obwohl der Gastgeber-Rückraum vollkommen harmlos agierte. Nur über Siebenmeter sowie von den Außenpositionen war die Heimmannschaft erfolgreich. Die Halbzeitansprache des GTV-Trainers fiel dementsprechend laut aus, da die Mannschaft bis zu diesem Zeitpunkt kaum taktische Richtlinien umsetzen konnte und wollte.

Zu Beginn der zweiten 30 Minuten ging ein Ruck durch das Team, man erhöhte das Tempo deutlich. Nach wenigen Minuten konnte Gürzenich erstmals in Führung gehen, beim Stande von 11:12 hatte man das Momentum auf seiner Seite. Auch wenn Gürzenich die Partie nun dominierte, verpasste man es, sich weiter abzusetzen. Rund 10 Minuten vor Ende verkürzte 99 noch einmal auf 16:17, bevor ihnen endgültig die Kräfte ausgingen, und der GTV die Partie nach Hause spielte. Entscheidende Akteure in der zweiten Halbzeit waren Benny Hassel und Fabian Hergarden, die hochprozentig abschließen konnten und einige sehenswerte Treffer erzielten.

Die Mannschaft bedankte sich nach Abpfiff bei den eigenen Fans, die ein wahres Feuerwerk abbrannten. Während die Anhängerschaft der 99er eher enttäuschte - man hatte mit wesentlich mehr und lauteren Fans gerechnet - machte der "grüne Block" die Partie zu einem Heimspiel. Solch eine lautstarke Unterstützung hat es auch in den Heimspielen der letzten Jahre in der Form nicht gegeben. Positiv fiel die Leistung des leitenden Gespannes Kühnemann/Peters auf, die die Partie stets im Griff hatten.

Mit 28:6 Punkten liegt der GTV weiterhin gut im Rennen, hat aber nach wie vor zwei Zähler Rückstand auf Westwacht Weiden. Mit Borussia Brand und dem TV Weiden stehen an den kommenden Wochenenden zwei brutal schwere Partien an, in denen man sich deutlich steigern muss, wenn man eine Chance haben und im Meisterschaftsrennen bleiben will.

Es spielten: Wüffel(1.-30.; 0/3), Fischer(31.-60.; 1/3) - Hergarden(7/3), Hassel(5), Seibert(3), Fiehler(2), Harth(2), Jansen(1), Meisen(1), Schel(1), Steven(1), Zimmermann(1), Petzold

18. Spieltag:

Gürzenich siegt im Verfolger-Duell

Gürzenicher TV - Borussia Brand 34:31 (18:14)

Die erste Mannschaft des GTV hat auch das neunte Heimspiel der laufenden Saison für sich entschieden. Gegen den Tabellenvierten aus Brand drehte man nach schwachem Auftakt das Spiel bis zur Pause, und setzte sich nach zwischenzeitlicher Schwächephase im zweiten Abschnitt schlussendlich verdient durch.

Trainer Schmidt motivierte seine Jungs kurz vor Anpfiff in der Kabine, wissend um die Wichtigkeit der Partie. Wollte Gürzenich weiterhin im Aufstiegsrennen bleiben, musste man die starken Gäste besiegen. Trotz der hohen Motivation fand man allerdings eher schleppend in das Spiel und hatte mitunter Pech im Abschluss. Die Gäste legten auf 3:6 vor, taten sich dann aber mehr und mehr schwer, zum Torerfolg zu kommen. Beim Stande von 6:8 nach rund 10 gespielten Minuten brachen die Brander ein, und Gürzenich drehte die Partie. Rund zehn Minuten später lag der GTV mit 11:8 in Front und konnte die Führung bis zum Pausenpfiff auf 18:14 ausbauen. Vor allem Kreisläufer Schel und Mittelmann Meisen taten sich durch ein sehr gutes Zusammenspiel hervor und zeigten auch defensiv eine starke Leistung.

Auch im zweiten Abschnitt kontrollierte die Schmidt-Truppe das Geschehen zunächst und erspielte sich einen beruhigenden Vorsprung von 21:16. Man schien die Begegnung nun im Griff zu haben, doch dann folgte nach einer Unterzahl-Situation ein brutaler Einbruch, so dass Brand innerhalb weniger Minuten auf 21:20 verkürzte. Von nun an entwickelte sich eine hauchdünne Partie auf Augenhöhe, zwar gelang den Gästen kein einziges Mal der Ausgleich, der GTV war bis zum 28:27 allerdings auch immer nur einen kleinen Schritt voraus.

Dass Brand den Hausherren überhaupt Paroli bieten konnte, lag an ihren beiden überragenden Akteuren. Die Shooter Heide und Mausolf, auf die sich die GTV-Erste noch unter der Woche eingestellt hatte, erzielten gemeinsam unglaubliche 25 der 31 Gäste-Tore. Zum Glück konnte sich Gürzenich aber auf Niels Hergarden verlassen. Dieser hat sich rund 10 Monate nach seinem Kreuzbandriss in seinem dritten Saisoneinsatz für Team I endgültig zurückgemeldet und war in der Schlussphase nicht mehr zu stoppen. Auch Rechtsaußen Seibert zeigte im zweiten Abschnitt keine Nerven, und egalisierte mit fünf Treffern seine Saisonbestleistung.

Das Schiedsrichtergespann Spitzer/Mobadir zeigte einen sehr starken Auftritt, vor allem der dem GTV bislang unbekannte Mobadir agierte bemerkenswert souverän. Unter´m Strich setzte sich Gürzenich nach turbulenten letzten Spielminuten verdient durch und hat weiterhin Kontakt zur Westwacht, die am Sonntag Düren 99 schlagen konnte, aber nicht überzeugte.

An den kommenden beiden Spieltagen wird sich herausstellen, wer die Oberhand im Aufstiegsrennen behält. Westwacht Weiden weist aktuell 32:4 Punkte vor und eine Tordifferenz von +136, Gürzenich ist ihnen mit 30:6 Punkte und +128 Toren dicht auf den Fersen. Während Westwacht Weiden am kommenden Samstag-Abend in Brand antritt, muss der GTV am Sonntag-Nachmittag zum Tabellenführer TV Weiden. In der Hinrunde gelang es Gürzenich als bislang einziger Mannschaft, den WTV zu besiegen. Auch diesmal ist ein Sieg verpflichtend, leider werden uns Niels Hergarden und David Seibert nicht unterstützen können.

Es spielten: Wüffel(1.-11., 31.-44.; 0/1), Fischer(12.-30., 45.-60.; 0/3) - N.Hergarden(8/1), F.Hergarden(7/4), Schel(5), Seibert(5), Hassel(3), Meisen(3), Steven(2/1), Jansen(1), Harth, Petzold

19. Spieltag:

GTV verpasst große Chance

TV Weiden III - Gürzenicher TV 30:26 (16:11)

Es hätte ein entscheidender Schritt in Richtung Landesliga-Aufstieg sein können. Am Samstag-Abend unterlag Konkurrent Westwacht Weiden in Brand, und somit hätte der GTV punktemäßig gleichziehen können. Hätte, denn leider ließ man die große Chance ungenutzt und scheiterte beim designierten Kreismeister.

Geplant war der Einsatz von Niels Hergarden, der sich aber leider am Vorabend im Spiel der zweiten Mannschaft verletzte. Umso bitterer wog dieser Ausfall, da Gürzenich zusätzliche Power gebraucht hätte. So aber fehlte von Anbeginn der notwendige Druck, um Weiden zu gefährden. In den ersten Minuten war es die Partie der Torhüter, nach vier Minuten stand es 0:0. Bereits in dieser Phase wurde allerdings deutlich, dass Gürzenich sich schwer tun würde. Mittelmann Meisen wurde kurz gedeckt, und den restlichen Akteuren fehlte offensichtlich der Biss, die schwierige Aufgabe gegen die kompakte Defensivreihe der Gastgeber zu meistern.

So setzte sich Weiden bis zur 10. Minute auf 5:1 ab, deren Schützen Paulicks und Matt waren durch gezielte Würfe aus dem Rückraum erfolgreich. Zwar fand der GTV nun besser in die Partie, vergab durch individuelle Fehler allerdings einige Großchancen und scheiterte oftmals am wie üblich starken WTV-Keeper Rüttgers. Nachdem die Gastgeber rotierten und einige A-Jugendliche auf´s Feld schickten, gelang es Gürzenich zwischenzeitlich, auf 12:9 zu verkürzen. Leider zeigte die Gürzenicher Abwehrreihe bis zur Halbzeitpause jedoch eklatante Schwächen, so dass die Weidener Nachwuchsspieler durch einfache Finten reihenweise zum freien Abschluss kamen. Folgerichtig geriet man mit fünf Treffern in Rückstand.

Trainer Schmidt stellte zur zweiten Hälfte um, in der Hoffnung, seine Mannschaft würde nun besser ins Spiel finden. Gürzenich zeigte sich nun zwar kampfbereiter, konnte Weiden allerdings in keiner Phase wirklich gefährden. Größtes Problem war das offensive Auftreten, denn das Zusammenspiel wurde extrem vernachlässigt. Stattdessen suchten die GTV-Akteure immer wieder das Eins-gegen-Eins Dribbling und rannten sich regelmäßig im Mittelblock der Gastgeber fest. Leidglich Sebastian Meisen zeigte Willen, und tankte sich diverse Male durch. Über 22:17 und 26:18 setzte sich der Weidener TV einige Minuten vor Schluss auf ein deutliches 29:22 ab. Nun ging es nur noch darum, ein wenig Ergebniskosmetik zu betreiben. Dies gelang auch, trotz weiterer vergebener Möglichkeiten verkürzte man vor Abpfiff auf 30:26.

Nun herrscht das Prinzip Hoffnung. Für Gürzenich gilt es nun, die Spiele gegen Eilendorf, Schwarz Rot Aachen und Roetgen für sich zu entscheiden. Ob dies dem GTV im Aufstiegsrennen etwas nutzt, wird sich am kommenden Sonntag-Abend herausstellen. Dann trifft Westwacht Weiden auf den Weidener TV. Kann der WTV auch dieses Spiel gewinnen, so könnte Gürzenich noch einmal den Punkte-Gleichstand herstellen.

Es spielten: Wüffel(1.-14., 21.-45; 1/2), Fischer(15.-20., 46.-60.; 0/0) - Meisen(5), Steven(5/3), Harth(3), Schel(3), F.Hergarden(3/3), Fiehler(2), Hamacher(2), Petzold(2), Jansen(1), Geerken, Hassel, Schmidt

20. Spieltag:

GTV siegt - Aufstieg in weiter Ferne

Gürzenicher TV - SV Eilendorf 31:23 (14:11)

Nach dem schwachen Auftritt in Weiden forderte Trainer Schmidt am vergangenen Samstag Wiedergutmachung. Er nahm sein Team in die Pflicht, als solches zu agieren und erhöhte Einsatzbereitschaft an den Tag zu legen. Mit dem Tabellen-Achten aus Eilendorf empfing man scheinbar den richtigen Gegner, auch wenn der GTV sich bereits im Hinspiel mit dem SVE schwer tat.

Gürzenich startete konzentriert in die Begegnung, zunächst ließ man den Gästen kaum Möglichkeiten, hochprozentig abzuschließen, und hielt auch offensiv die Fehlerquote äußerst gering. Folgerichtig setzte man sich schnell auf ein deutliches 7:1 ab, und die Partie schien einen klaren, emotionslosen Verlauf zu nehmen. Dann jedoch wendete sich das Blatt, Eilendorf verkürzte über Siebenmeter und Tempogegenstöße auf 9:6, Gürzenichs Coach nahm die notwendige Auszeit, um sein Team neu zu strukturieren. Zumindest hielt man den Vorsprung dann auch bis zur Halbzeit, aber durch Nachlässigkeiten und Fehl nahm man sich selbst die Möglichkeit, sich klarer zu distanzieren.

Auch im zweiten Abschnitt blieb Eilendorf auf Tuchfühlung. Bis zur 50. Minute blieb die Partie beim Stande von 24:21 offen, dann ging den Gästen aber nach und nach die Puste aus. So netzte Gürzenich noch einige Male ein und setzte sich schlussendlich deutlich auf 31:23 ab. Vor allem Geerken, Hassel, Meisen und Schel zeigten eine überzeugende Leistung und verhalfen Team I zu dem verdienten 10. Heimsieg.

Der Aufstieg ist dennoch kaum mehr realisierbar. Die Hoffnung galt dem Topspiel zwischen TV Weiden und Westwacht Weiden am Sonntag-Abend. Durch den Sieg der Westwacht konnten diese den 2 Punkte-Vorsprung halten, zwei weitere Siege an den letzten beiden Spieltagen scheinen für die Weidener nur noch Formsache. Dennoch möchte der GTV die Saison nach der Osterpause gebührend abschließen mit Siegen gegen Schwarz Rot und Roetgen.

Es spielten: Kohl(1.-20., 50.-60.; 0/2), Fischer(21.-30.; 0/1), Wüffel(31.-49.; 1/2) - Harth, Hassel, Meisen, Fiehler, Hergarden, Steven, Seibert, Geerken, Schel

21. Spieltag:

Arbeitssieg bei Schwarz Rot

Schwarz Rot Aachen II – Gürzenicher TV 31:34 (16:14)

Am 21. Spieltag trat die GTV-Erste letztmals in dieser Saison in auswärtiger Halle an. Gastgeber Schwarz Rot bot einen vollzähligen Kader auf, wohingegen Gürzenich nach diversen Ausfällen auf lediglich acht Feldspieler und das Torhüter-Duo zurückgreifen konnte. Trotz der dünnen Personaldecke entschied man die Partie in den letzten Minuten für sich.

Nachdem sich die Anfangsphase ausgeglichen und unspektakulär entwickelte, konnten die Gastgeber sich nach rund 10 Minuten ein wenig absetzen. Im Grunde kamen die Aachener lediglich über Mitte und Halblinks zum Abschluss, allerdings zeigte sich die GTV-Defensive hier über weite Strecken des ersten Abschnittes überfordert. Spielmacher Meisen musste nach 15 Minuten erst einmal mit Atemproblemen pausieren, Daniel Petzold schied nach 25 Minuten verletzungsbedingt aus, nachdem er bis dato am torgefährlichsten agierte. Folgerichtig lag man zur Halbzeitpause zurück und die personellen Probleme ließen nicht unbedingt auf eine wesentlich bessere zweite Hälfte hoffen.

Der GTV kam sehr gut aus der Kabine und drehte das Spiel sofort auf ein zwischenzeitliches 19:20. Allerdings ließ man den Schwarz Roten nun wieder zu viele Freiräume, die diese in ein 24:22 ummünzen konnten. Bis wenige Minuten vor Schluss stand die Partie auf des Messers Schneide, über 27:27 setzten die Gäste sich dann im richtigen Moment auf 28:31 ab. Torwart Wüffel leitete einen TG ein, leider ging der Ball, der die vorzeitige Entscheidung gebracht hätte, verloren und so verkürzte Aachen noch einmal auf 30:31. Schlussendlich siegte man dennoch verdient, wobei der komplette Rückraum und auch Hassel von Außen in der zweiten Halbzeit eine gute Leistung zeigten und die Vorstellungen von Trainer Schmidt besser umsetzen konnten.

Ihren Abschluss findet die Saison am kommenden Samstag um 18 Uhr in der Heimat. Gürzenich empfängt den TV Roetgen, welchen man in der Hinrunde mit 16:34 auswärts bezwang. Auch am 22. Spieltag will man erfolgreich sein, und eine starke Saison mit einem positiven Ergebnis abschließen.

Es spielten: Wüffel(1.-22., 45.-60.; 1/3), Fischer(22.-45.; 0/1) – Hergarden(7/2), Steven(7/3), Hassel(6), Meisen(4), Petzold(4), Fiehler(3), Schel(3), Geerken

22. Spieltag:

Erste siegt auch am letzten Spieltag

Gürzenicher TV – TV Roetgen 39:28 (21:15)

Der Gürzenicher TV hat die Saison 2012/2013 am vergangenen Wochenende mit einem Heimsieg gegen den Tabellen-Neunten aus Roetgen abgeschlossen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase hielt die Gäste-Abwehr dem Tempo der Gastgeber nicht mehr stand, so dass sich der GTV über 6:6 nach 10 Spielminuten auf 21:15 zur Halbzeit absetzen konnte.

Auch im zweiten Abschnitt waren die Gürzenicher die tonangebende Mannschaft. Schnell erspielte man sich einen deutlicheren Vorsprung, die Gäste blieben einige Minuten torlos, so dass die Partie nach rund 40 Minuten entschieden war. Ohne besondere Vorkommnisse wurde die Partie beim Stande von 39:28 abgepfiffen. Benny Hassel ragte mit 10 Treffern aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung hervor, auch Fabian Hergarden(9/4) und Sebastian Meisen(6) konnten überzeugen.

Somit hat der GTV sämtliche Heimspiele der Spielzeit 12/13 für sich entscheiden können und landet mit 36:8 Punkten auf einem starken dritten Platz. Zwar wurde der Aufstieg leider um zwei Zähler verpasst, man wird aber in der kommenden Saison erneut angreifen und sicherlich wieder eine gute Rolle spielen.

Es spielten: Fischer(0/3), Wüffel(1/2) – Hassel(10), Hergarden(9/4), Meisen(6), Harth(4), Seibert(4), Petzold(3), Geerken(1), Schel(1), Steven(1), Fiehler

Ergebnisse

Team I

Gürzenicher TV

34

HSG Merkstein 2

32

Team II

Gürzenicher TV 2

37

Blau Weiß Alsdorf

31

Damen

Gürzenicher TV 1

14

TV Birkesdorf 1

36

mB-Jugend

ASV SR Aachen mB

1

Gürzenicher TV mB

0

mC-Jugend JSG

SG GFC Düren 99 mC

23

JSG Birkesdorf/Gürzenich mC

20

mD-Jugend

Gürzenicher TV mD

12

HSG Würselen mD3

20

mE-Jugend

Gürzenicher TV mE

1

HSG Würselen mE3

0

mF-Jugend

Gürzenicher TV F

Alemannia Aachen F

Minis

Gürzenicher TV Minis

Alemannia Aachen Minis

wB-Jugend JSG

TSV Bayer 04 Leverkusen wB2

21

JSG Birkesdorf/Gürzenich wB

28

Besucher

Jetzt Online: 2

Heute Online: 129

Gestern Online: 157

Diesen Monat: 3218

Letzter Monat: 5157

Total: 43242